Für unser Zimmer incl. Frühstück haben wir 60€ gezahlt. Über 1000m wurde es wieder schnell nasskalt und der Preisunterschied zum Zelt ohne Frühstück wäre 10€ gewesen.
Wir fahren das Vermosh-Tal wieder hinaus und verlieren uns promt. Karlheinz und Hotte fahren versehentlich Richtung Montenegro, ich hetze Richtung Skodra und wunder mich, warum sie nicht warten.
Ich lass noch mal die Drohne hoch, bis sie wieder zurückkommen. Der Speicher ist voll und ich bemerke es nicht, all die tollen Filmchen wurden leider nicht gespeichert 😞
Für die Einfuhr einer Drohne nach Montenegro braucht man angeblich eine Genehmigung des Wirtschaftsministeriums, das Ganze soll nur mit persönlichem Erscheinen oder durch einen Bevollmächtigten möglich sein. 135 € soll der Spaß kosten. Dann lieber nicht nach Montenegro.
Wir fahren die winzige SH20, um nicht
wieder in die Tiefebene von Skodra zu müssen. Eine einspurige Strecke, die Hälfte geschottert und gut fahrbar.
wieder in die Tiefebene von Skodra zu müssen. Eine einspurige Strecke, die Hälfte geschottert und gut fahrbar.
Jeder Pass ein Genuss, die meisten haben gar keinen Namen.
Wir Fahren Richtung Teth, auch wieder eine tolle Strecke. Wenn nicht gerade ein ehemaliger THW-Gerätewagen oder ein BGS-Küchenwagen entgegen kommt....
Sie brauchen die ganze Fahrbahn auf der schon normale Autos Probleme haben.
In Teth scheint es einen "Bum Scrunch Leggins Werksverkauf" zu geben 😉 . Zumindest ist das hier die dominierende Hosenart. Man müsste eigentlich meinen in einem Wandergebiet ist die Wanderhose vorherrschend. Wir trinken nur was und verlassen diesen Insta-Hotspot der zugesagt ist mit einem Hostel nach dem anderen.
Hoffentlich kommt das Tal nicht auf ein Unesco-Naturerbe, dann wäre es ganz vorbei.
Zwei BMW-Fahrer berichten uns, dass die Schotterstraße nach Süden bei km 30 durch einen Felssturz versperrt ist, sie kommen gerade von dort zurück. Also müssen wir alles wieder hoch und doch nach Skodra.
Wir entscheiden uns für einen Zeltplatz in dieser tieferen Region, ohne nächtlichen Tau.
Wir machen Halt am Skodra Lake Resort.
Da treffen wir wir wieder auf die Kombüsenfahrer. Sie sind ausgerüstet für die Extremfall und stehen dann am 0815-"Lignano"-Campingplatz. Ohne Sperrdifferential und Untersetzung wären sie wohl nie hier angekommen 😉 Mit 30L- Verbrauch....
Wir stellen uns mit den Zelten zunächst direkt vorne Richtung Strand und finden die Wiese ganz cool. Strom brauchen wir ja nicht.
Noch schnell ein Bad im warmen See, herrlich.
Dann kommt der Campingplatz-Wirt und erklärt uns wir müssen einen Platz mit einer Nr. nehmen. Willkommen auf einem Spießercampingplatz.
Wir ordnen uns ein und sind erst mal frustriert.
Dann aber auch nichts kochen zwischen den Schrankwänden sondern ab in's Restaurant.
Eine tolle Atmosphäre am See und super Essen. Am Nebentisch lernen wir Biggi kennen deren Mann letztes Jahr gestorben ist. Nun ist sie auf einer KTM 390 alleine unterwegs - auf der Suche nach sich selbst.
Es wird der bisher längste Abend.
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