Wir müssen wieder zurück Richtung Süden auf der SH5. Karlheinz sucht uns dann die top geteerte SH40 aus. Die Strecke ist so kurvig, dass wir fast nur Schräglage fahren können. "Wir kommen zum Schluss mit Mittelprofil an!" war Hottes Kommentar. Auf den Seiten schuppen wir alles weg.
Wir brauchen mal "Qualitätssprit" die KTM zeigte "Kraftstoffstandart beachten" an. Gar nicht so leicht hier, wo es unzählige Marken gibt. Und dann tankst du und es steht auf der Säule die Sparkassenwerbung aus den 80ern am Zapfhahn. Teilweise wurden mehrere Zapfsäulen von verschiedenen deutschen Firmen an einer Tankstelle verbaut.
Hier eine alte Zapfsäule von Jet.
Irgendwann wechselt die Bezeichnung auf SH30, zumindest im Navi. An den Straßenschildern steht immer noch SH40.
25km vor Burrel könnte man hinunter auf die neu gebaute Autobahn, wir entscheiden uns auf der tollen Kammstraße zwischen 500 und 800m zu bleiben.
Die Weitsicht ist phänomenal. Allerdings wirde die Strecke irgendwann dann scheinbar doch nicht mehr unterhalten und man muss die letzten Reste Teer auf der Straße suchen. Es wird ein wilder Ritt zwischen Schlaglöchern, Querrinnen, Schotter und Sand auf der Fahrbahn. Bei 33 Grad dann doch ganz schön anstrengend, vor allem weil man max 40-50 km/h schnell fahren kann .
Wir legen kurz vor Burrel noch eine Beratungspause ein und nehmen uns 13km weiter ein Zimmer in einer sog. Butjina.
Preisfrage: Woran merkt man, dass man auf einer muslimischen Toilette sitzt?
Das Wasser für die linke Hand war natürlich nicht in unserem Zimmer sondern unterwegs bei einer Pause.
Unsere Butjina Celiku hat super moderne Zimmer und die Chefin bekocht uns. Wir sind die einzigen Gäste....
Danach müssen wir mit dem Chef des Hauses ausreichend Raki trinken und er lernt das deutsche Wort Prost 🍻
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