Leider hat es ab Mitternacht stark geregnet. Wir liegen morgens im Zelt und überlegen was das heute wird. Es soll ab halb zehn ein kurzes Regenfenster geben und dann schlimm gewittern. Soweit das Wettermodell.
Hier das Modell Holstein 😀 beim Weg nach Hause.
Auch wir müssen nun wieder zurück....
...über diese Brücke 😞
Wir packen zusammen und lassen das Frühstück weg. Im Regen die Schotterstraße hoch wäre übel. Karlheinz bucht noch im Zelt ein Hotel. Er nimmt ein größeres Zimmer, damit wir alles zum trocknen auslegen können.
Wir machen die ersten Bekanntschaften mit Kangal-Hunden, die Ziegen oder Schafe bewachen. Sie haben riesige Dornen am Stachelhalband, damit der Wolf ihnen nicht die Kehle durchbeißen kann.
Apropos beißen ... wir haben Hunger.
In Kukes finden wir ein schönes Café zum Frühstück. Auf der Karte stehen nur Fleischgerichte. Google übersetzt "Fels" und "Deine Scheiße".
Also bestellen wir manuell, alles einzeln. Google tut sich bei albanisch schwer.
Unser Hotel entpuppt sich als Eventschuppen. Wir hoffen hier findet heute keine Hochzeit statt. Auf der Straße kam uns schon ein riesiger Konvoi entgegen.
Wir sind scheinbar die einzigen Gäste, alles blitzblank und nagelneu. Hotte kommt sich in seinen Enduroklamotten, die ja schon den TET hinter sich haben, leicht underdressed vor.
Der Whirlpool im Zimmer...genau mein Ding.
Gebucht ist gebucht. Wir können uns richtig die Drogenbaron-Hochzeiten vorstellen, die hier stattfinden. Genügend S63 AMG fahren in der Stadt auf und ab.
Hier der Wagen unseres Hotelbesitzers.
Ich gehe noch eine Runde laufen um nicht vollkommen einzurosten. Leider läuft man sehr viel an Müllhalden entlang. Es gibt überall Müllcontainer, die werden aber wohl im Vorbeifahren beworfen.
Den Rest erledigen dann die Hunde, die sich ihren Teil holen.
Als dann - entgegen der finsteren Vorhersagen - keine Gewitter kommen, fahren wir in die Gryka Lapidarit Schlucht. Eine tolles Tal. In Shishtavec steht man dann direkt an der Grenze zum Kosovo.
Hier ist wirklich der Hund verreckt und die Häuser sehen aus als wäre Putin der Nachbar 😉 "wir können nichts, außer Krieg"
Der Muezin ruft und ein paar ältere Herrschaften schwanken mit einem richtigen Seegang die Straße runter. Wir drehen ab und fahren zurück. Dass hier 50 Prozent der Bevölkerung ausgewandert sind, wundert nicht.
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