Wir müssen lange warten bis die Zelte trocken sind. Auf über 1000m ist nachts alles feucht. Die Sonne kommt um kurz vor 9 auf den Eko Campingplatz. Wir bekommen noch ein üppiges Frühstück und dann geht's Richtung Komansee. Wir haben keine Reservierung und wollen nur mal schauen ob uns das taugt. Soll ziemlich tourimäßig und völlig überfüllt sein.
Wir kommen in Fierze an und und zufällig hat eine kleine Fähre angelegt. Wir fragen kurz und flugs sind wir an Bord. Keine Reservierung, nix online, kein Tamtam. Zumindest scheinbar in diese Richtung.
Die Autos und die Motorräder werden von den Fährleuten an Bord gefahren.
Zwei Stunden fährt man durch die teils enge fjordähnliche Landschaft.
Uns kommen unterwegs zwei große und eine mittlere Fähre entgegen, man dürfte also immer eine Mitfahrgelegenheit bekommen.
In Koman bricht dann die reine Hölle los. Vor und in dem engen Tunnel vor der Anlegestelle stehen alles voller Kleinbusse die die Ausflügler weitertransportieren. Die Strecke danach wurde frisch aufgerissen...man fährt teilweise wie in einem Flussbett. Bagger und Laster fahren Kreuz und quer, und dann überholen dich noch ein paar halbstarke Albaner. Wir sind froh irgendwann wieder Reste von Teer zu finden. Das sind wohl die berüchtigten albanischen Straßen.
Wir halten am Camping Agora Farmhouse wo man toll am Wasser steht , wenn man ein ein Wohnmobil hat. Wir und die Radfahrer wurden auf die hintere Reihe verwiesen 😞 . Wir sollten den Blick freihalten - für die Leute in den Miethäuschen. Ein Landrover-Pärchen stellte sich dann auf die Poolposition, sie gingen Baden und (illegal) Duschen und verzogen sich dann wieder. Frechheit siegt.
Der Platz ist toll, man kann schön essen gehen und natürlich schwimmen. Oben am Berg hätte es noch in den Camping Ledi gegeben, der wäre umsonst. Wenn man nicht gerade sein WoMo in den einzigen beiden Slots hat, ist er aber lausig.
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